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Die Kommunikation verbessern – neue Funkfahnen

Freude über die Funkfahnen: Geena Schlüter-Isenbeck (Schiedsrichterin) und Jens Grossart (1. Vorsitzender Fußball)

Dass ein verspäteter oder unterbliebener Blickkontakt zwischen dem Schiedsrichter und seinen Linienrichtern spielentscheidend, besonders in Abseitssituationen oder bei Fouls außerhalb des Blickfeldes, sein kann, ist kein Novum. Deshalb hat die Fußballabteilung zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Unparteiischen ein Set Funkfahnen angeschafft. Damit ist es den Linienrichtern möglich, dem Schiedsrichter das Heben der Fahne ohne Zeitverzögerung über ein Empfangsgerät, das der Schiedsrichter in Form einer Armbinde am Körper trägt, akustisch und per Vibration anzuzeigen. Bei diesem System, das meistens aufgrund der nicht unerheblichen Anschaffungskosten meistens nur in höheren Spielklassen eingesetzt wird, handelt es sich um eine Erfindung des deutschen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein, der das 1966 mit aller Härte geführte Viertelfinale England-Argentinien im Wembley-Stadion leitete. Ermöglicht wurde die Anschaffung in Höhe von 650 Euro durch den Förderverein, der die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellte.

Funkfahnen: erstmalig 1981 auf der ISPO und im Aktuellen Sportstudio vorgestellt